Rückruf: Firma ruft bestimmten Gin aus Handel zurück – Glassplitter-Fund

Für eine Charge des „Wellenbrecher Nordic Gin“ gilt aktuell ein Rückruf. Das Produkt gelangte in vier Bundesländern in den Handel.
Eckernförde ‒ Der Hersteller Onyx Vertrieb ruft seinen „Wellenbrecher Nordic Gin“ aus dem Handel zurück. Das Produkt könnte Glassplitter enthalten, teilt das Unternehmen mit. Die 700ml-Flasche gelangte in Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in den Verkauf.
Konsumenten wird aus Gründen der Vorsicht dazu geraten, den Gin aus der betroffenen Abfüllung nicht mehr zu konsumieren. Andere Flaschen seien von dem Rückruf nicht betroffen, so das Unternehmen. Konsumenten erhielten ohne Vorlage des Kassenzettels ihr Geld zurück.
Angaben zum Produkt:
| Produkt | Wellenbrecher Nordic Gin |
| Verpackungseinheit | 700 ml-Flasche |
| Los-Kennzeichnung | L1882 |
| Hersteller | Onyx-Vertrieb aus Eckernförde |
| betroffene Bundesländer | Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein |
Rückruf: Glassplitter können zu inneren Verletzungen führen
Die Glassplitter können zu ernstzunehmenden Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen. Im schlimmsten Fall können die Splitter zu inneren Verletzungen und Blutungen führen. Von einem Verzehr des Produktes ist abzuraten.

Immer wieder kommt es zu solchen Rückrufen, weil sich Glassplitter in Lebensmitteln befinden. Erst Ende Juli wurde vor dem Verzehr bestimmter Gemüsesorten gewarnt. Auch Edeka warnte vergangenen Monat vor seiner Edeka Bio My Veggie Salatmayonnaise und sprach von der Gefahr einer möglichen Verunreinigung mit Glassplittern.
Rückruf: Auch Keime führen oftmals zu Gesundheitsgefahren
Mit Fremdkörpern wie Glassplittern in Lebensmitteln ist nicht zu spaßen. Aber auch Plastikteile sind gefährlich. Jüngst wurde aus diesem Grund vor einem Wurst-Produkt der Eigenmarke „ja!“ zum Schutz der Kundengesundheit gewarnt. Doch auch vor gefährlichen Bakterien in Lebensmitteln warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz immer wieder. Erst kürzlich musste eine Firma aus Niederbayern sein mit Keimen belastetes Weizenmehl zurückrufen, da vor allem Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder drohte.
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