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hna.de: Portal mit Tradition und Stammleserschaft

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Von: Laura Wittstruck

hna Portal
Bei der hna finden Leser Geschichten aus Nordhessen und Südniedersachsen. © © IMAGO (Montage)

Wer in Nordhessen oder Südniedersachen lebt, kennt sie: Die HNA ist für die Region seit Jahren ein wichtiges Informationsmedium. Was das Portal sonst noch auszeichnet, weiß Chefin vom Dienst Diana Rissmann.

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine oder HNA gibt es bereits seit über 60 Jahren – 1959 entsteht die Tageszeitung als sich die Hessischen Nachrichten und die Kasseler Zeitung zusammentun. Die erste Online-Ausgabe erscheint 1998. Nur vier Jahre später geht die HNA an IPPEN.MEDIA. Heute sind die Zeitung und das Nachrichtenportal redaktionell voneinander getrennt – und arbeiten dennoch eng zusammen.

Unsere Strategie ist etwas anders als bei anderen Publishern. Wir versuchen, das Online-Portal als getrennten Zweig zu sehen. Das heißt, wir arbeiten mit den Printredaktionen zusammen und nutzen ihre Inhalte, machen aber auch unser eigenes Ding. Wir haben unsere eigene Herangehensweise, um Reichweite zu schaffen, aber immer im Hinblick darauf, die Kernmarke HNA nicht zu zerstören. Wir würden nichts schreiben, was nicht zur HNA passt.

Diana Rissmann, Chefin vom Dienst der Ippen-Digital-Zentralredaktion Mitte für hna.de

Leserbindung ist ein wichtiger Teil des Erfolgskonzepts

hna.de kümmert sich um Neuigkeiten aus den Regionen Nordhessen und Südniedersachsen und ist damit gleich in zwei Bundesländern aktiv.

Das stellt einen auch manchmal vor Herausforderungen, zum Beispiel, wenn es um landespolitische Entscheidungen geht. In der Corona-Zeit hatten wir das ganz oft. Da gab es in Hessen und Niedersachsen oft unterschiedliche Regeln.

Diana Rissmann, Chefin vom Dienst der Ippen-Digital-Zentralredaktion Mitte für hna.de

Doch nicht nur ihr länderübergreifendes Erscheinungsgebiet macht die HNA besonders. Was das Nachrichtenportal ebenso auszeichnet, sind vor allem seine vielen loyalen Nutzer.

Die Bindung zwischen unseren Lesern und der HNA ist sehr groß – das macht den Kern unserer Marke aus.

Diana Rissmann, Chefin vom Dienst der Ippen-Digital-Zentralredaktion Mitte für hna.de

Um diese Beziehung weiter zu stärken, setzt die Redaktion um Rissmann auf Projekte wie zum Beispiel zur documenta in Kassel. „100 Tage documenta“ ist ein Projekt, das die Print-Volontäre der HNA online umsetzen. Dabei geht es darum, den Lesern die Stadt auch abseits der Kunstausstellung näher zu bringen – etwa mit Berichten über engagierte Bürger der Stadt, versteckte Ecken oder spannende Projekte. 

Das Lokale steht bei der HNA an erster Stelle 

Gerade wegen der loyalen Nutzerschaft sind die Lokalmeldungen für hna.de ein wichtiges Thema. Insgesamt gibt es 16 Lokalausgaben – jede Region hat online ihre eigenes Ressort, damit die Leser sich die Nachrichten direkt aus ihrer Kommune organisieren können. Gleichzeitig erscheinen natürlich aktuelle Neuigkeiten aus der Welt.

Wir achten auf einen gesunden Mix. Doch die Lokalmeldungen haben bei HNA immer Vorrang. Wenn wir ein starkes lokales und ein starkes internationales Thema haben, steht das Lokale trotzdem oben.

Diana Rissmann, Chefin vom Dienst der Ippen-Digital-Zentralredaktion Mitte für hna.de

Dass diese Mischung funktioniert, ist auch der guten Strukturierung der Zentralredaktion Mitte geschuldet. Politik-, Panorama- und Lokalteam beliefern alle zwölf hessischen Portale mit neuen Artikeln – unter anderem die HNA.

Zudem gibt es mit Tanja Banner die erste Wissensredakteurin im Netzwerk. Sie kümmert sich etwa um Astronomie- und Raumfahrtthemen, aber auch um die Corona-Pandemie oder den Klimawandel. 

Ein Portal mit Tradition gibt es auch im Süden Deutschlands: Die tz.de setzt auf Münchner G’schichten kombiniert mit Sport- und Unterhaltungsthemen.