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Die Redaktion des Hanauer Anzeiger

IPPEN MEDIA & Lokaljournalismus

Hanauer Anzeiger beim Deutschen Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet

Der Hanauer Anzeiger, Teil des Redaktionsnetzwerkes von IPPEN.MEDIA, wurde beim Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Das rund 20-köpfige Redaktionsteam erhält die Auszeichnung der Konrad-Adenauer-Stiftung „für seine umfangreiche Berichterstattung am Tag nach dem rassistisch motivierten Terror-Anschlag, bei dem zehn Menschen starben. „Die Redaktion hat den Opfern ein Gesicht und Würde gegeben“, befand die Jury.

Der Deutsche Lokaljournalistenpreis

Der renommierte Deutsche Lokaljournalistenpreis, der auch als „der Oscar für Lokaljournalisten“ bezeichnet wird, wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung seit 1980 verliehen. Er zeichnet alljährlich Journalistinnen und Journalisten aus, die Vorbildliches für den deutschen Lokaljournalismus geleistet haben.

Im Gründungsdokument des Preises heißt es: „In einer von Informationen überfluteten Welt orientiert der Lokalredakteur den Bürger auf seine eigentliche, sein Leben bestimmende Umwelt, macht sich darin zum Anwalt des Bürgers. Er bringt Nähe und bürgerliches Verant­wortungs­bewusstsein in die Städte und Gemeinden. Er trägt wesentlich dazu bei, die demokratische Kultur in unserem Land zu pflegen und weiter zu entwickeln.“

Der Hanauer Anzeiger gewinnt dritten Preis beim Deutschen Lokaljournalistenpreis

Der Hanauer Anzeiger, den es schon seit 1725 gibt, gehört zu den ältesten Tageszeitungen der Welt. Er feiert 2025 sein 300-jähriges Bestehen.

Das Verlagsgebäude des Hanauer Anzeiger

Der Hanauer Anzeiger wurde beim Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 für seine erste Ausgabe nach dem Hanauer Terror-Anschlag am 21. Februar 2020 ausgezeichnet, bei dem elf Menschen ihr Leben verloren haben.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung schreibt dazu auf ihrer Webseite: „Am 20. Februar 2020 war in Hanau nichts mehr wie vorher. Der 43-jährige Sportschütze Tobias R. hatte in der Nacht zuvor neun Menschen mit ausländischen Wurzeln, seine Mutter und sich selbst erschossen.

In der Stadt gab es kein anderes Thema mehr – und die ortsansässige Zeitung, der Hanauer Anzeiger, reagierte entsprechend: Alle redaktionellen Kräfte – Online, Print, Layout und freie Fotografen – erarbeiteten ein Konzept und stemmten eine Ausgabe, die die Jury mit dem dritten Preis auszeichnet.

Dem kleinen Team ist es von der ersten bis zur letzten Seite der Ausgabe eins nach dem Terroranschlag gelungen, ein allumfassendes Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dabei ist es dank einer sehr guten Bildarbeit und sensibler Berichterstattung gelungen, die Opfer des Attentats und das Leid der Angehörigen in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu stellen. Die Redaktion hat den Opfern ein Gesicht und Würde gegeben.“

IPPEN.MEDIA gratuliert Redaktionsteam des Hanauer Anzeiger

Das ist eine wunderbare Auszeichnung für die Mühe und den unermüdlichen Einsatz der Kolleg:innen in Hanau in diesen schweren Stunden Anfang letzten Jahres.

Das Herz von IPPEN.MEDIA schlägt lokal und regional. Vom Fehmarnschen Tagesblatt bis zur Frankfurter Rundschau über BuzzFeed oder ingame.de, die Marken in unserem Netzwerk sind vielfältig, unterschiedlich groß und manche existieren sogar nur online.

Oberste Prämisse des Publishing- und Vermarktungsnetzwerkes ist es, Wachstum zu generieren. Es ermöglicht IPPEN.MEDIA, seiner Verantwortung gerecht zu werden und eben nicht in die Position der publizistischen Schwäche zu geraten.

Die Verantwortung liegt darin begründet, einen zukunftsträchtigen Journalismus zu garantieren, der die Demokratiefähigkeit der Gesellschaft vor allem auf lokaler und regionaler Ebene stärkt.

Für diese Vision, nämlich hervorragenden und pluralistischen Journalismus auch in Zukunft anbieten zu können, von dem die Journalisten im Übrigen auch leben können, dafür stehe ich jeden Morgen auf!

Digital-Chefredakteur Markus Knall, der vom Mediendienst kress zum Digital-Chefredakteur 2020 gekürt wurde

Weitere Informationen zur Auszeichnung gibt es auch direkt auf der Webseite des Hanauer Anzeiger sowie beim Münchner Merkur.